Das
Seminar für das Lehramt an
Gymnasien und
Gesamtschulen
Neuss im Studienseminar Neuss (nun also GyGE) möchte mit diesen Seiten schnell
und
differenziert
über die Lehrerausbildung in der zweiten Phase in Neuss
informieren.
(Unsere Partner in Europa
finden hier unser
Seminarprofil: in Deutsch
,
in Niederländisch
,
in Englisch
,
, in Französisch
und
in Spanisch
).
Für alle an der Ausbildung Beteiligten steht hier ein Forum zur Verfügung, auf dem Informationen über die Arbeit und die Perspektiven aller Fach- und Hauptseminare angeboten werden. Unter 'Informationen' finden sie auch im Seminarprogramm weitere und differenzierte Informationen, die für unsere laufende Arbeit von Bedeutung sind.
Unsere Bemühungen, die Ausbildungsgruppen jahrgangsbezogen organisieren zu können, greifen weitgehend, insbesondere natürlich in all den Fällen, in denen mehr als ein Fachleiter im gleichen Fach an der Ausbildung beteiligt ist. In den anderen Fällen gibt es - wo nötig und sinnvoll - eine studienseminarübergreifende Zusammenarbeit mit den Studienseminaren Düsseldorf und Mönchengladbach.
Inzwischen deutet sich auch eine Abkehr von dieser "Zuweisungsstrategie" an, führte sie doch zu mitunter chaotischen Ausbildungsbedingungen. Besondere Ausbildungsformate wurde dadurch weitgehend unmöglich, die Tatsache, dass die Auszubildenden immer in selbststständigen Ausbildungsunterricht eingebunden waren, machte Vieles unmöglich.
Die
Rückkehr zu überschaubaren und zum gleichen Zeitpunkt
Eingestellten macht stabilere Lern- und
Ausbildungsverhältnisse
möglich. Dies ist für eine intensivere
Professionalisierung
sicher zuträglich.
Arbeitsberichte
| Seminar-CD (Version 3.0 als CD ist nicht mehr erhältlich, das Projekt wird online weitergeführt) Aus diesem Grund wird das Projekt lediglich als Online-Projekt weiter geführt, Sie finden unter der Adresse http://www.studienseminare.nrw.de/semimat alle Anwendungen und Informationen, die auch auf der Seminar-CD enthalten waren. Mit einem kleinen Unterschied: Dort sind nun die aktuellen Versionen verlinkt. |
| Seminarix Aber wo gibt es Alternativen? Seit längerem arbeitet am Studienseminar eine bezirksweite Arbeitsgruppe zu Linux, die sich mit den verschiedenen Möglichkeiten dieses freien Betriebssystems zuzüglich der vielen excellenten Programme beschäftigt, die ja in aller Regel (auch unter dem proprietären Windows) ebenfalls frei erhältlich sind. Nachdem es in 2006 mit finanzieller Hilfe von Intel und HP, der Koordination von "Partner-für-Schule" und der Unterstützung der Medienberatung NRW gelungen war, die Firma G-N-U in Essen damit beauftragen zu können, eine sogenannte Live-Evaluation-CD (für Kenner: auf Basis von Kubuntu 6.04) zu produzieren, ist die Entwicklung dort nicht stehen geblieben. (BTW: Eine Live-Evaluation-CD kann vom CD-ROM Laufwerk startend eine komplette Linuxumgebung aufbauen, ohne dass irgendetwas am Rechner oder seinen Festplatten zu ändern. Damit ergibt sich die Möglichkeit, risikolos sogar eine Betriebssystemalternative auszuprobieren). In 2008 gingen wir auf der "Free and open Source Conference" (FROSCON) in St. Augustin auf den sidux e.V. zu, der eine hochaktuelle und stabile Debianversion (aus den SID-Quellen des Debian-Projekts) zusammenstellt und alles "gängig macht". In seinen Vereinszielen ist die Unterstützung von Bildung formuliert. Diese Zusammenarbeit führte zu weiteren Live-CD-Versionen, von denen zwei auch von der Zeitschrift LinuxUser als Heftbeigabe herausgegeben wurden. Die jeweils aktuelle kann im Downloadbereich der Internetpräsenz www.seminarix.org herunter geladen werden. Dort sind auch zwei Booklets abrufbar, die die Arbeit mit Live-CD / Live-DVD in (hoffentlich!!) einfachem Deutsch erläutern. Unsere Idee bestand in Analogie zur Seminar-CD nun darin, alles zu sammeln, was es unter Linux speziell für die Lehrerausbildung an guten Programmen gibt und diese ebenfalls auf diese CD packen zu lassen, um so gefahrlos zu sehen, was es an Alternativen gibt. Da Linux ein wichtiger Partner für die Idee von "openSource-Software" ist, werden sich natürlich manche Programme sowohl auf der windowsbasierten Seminar-CD wie auch auf der Linux Live-Evaluation-CD befinden. Open Office oder Gimp, Inkscape oder der Mediaplayer VLC sind Beispiele für solche Programme. In 2009 ist es nun gelungen, mit Hilfe von Sponsoren (neben anderen auch die Firma G-N-U in Essen) eine Live-DVD "Seminarix - based on sidux" herstellen zu lassen, die - mit einem kleinen Booklet zum Umgang mit Live-DVD versehen - eine definierte Arbeitsplattform für eine medienkritische Lehrerausbildung in Universität und Vorbereitunsgdienst möglich macht. abrufbar. Eine kurze Vorstellung von Konzeption und Umsetzung ist hier, das erwähnte Booklet, DVD als ISO-Datei und weitere Informationen sind unter www.seminarix.org abrufbar. |
Notebookgestützte
Lehrerausbildung
Aus unserer inhaltlichen Auseinandersetzung mit Software,
Medienkompetenzen und ihrer Ausbildung ist ein weiteres
Projekt entstanden. In diesem haben wir den Versuch
gewagt, das
Notebook als "geniales Arbeitsmittel" so weit in den Schul- und
Arbeitsalltag einzubinden wie nur immer möglich. Es gibt aus
anderen Bundesländern Beispiele für
notebookgestützte Lehrerausbildung. Bei diesen allerdings hat
der Einsatz von Notebook im Rahmen von Sonderveranstaltungen
und Medientagen stattgefunden, die Notebookeinbindung
war quasi
ausgelagert. Mit dem vom MSW unterstützten und über die Stiftung "Partner für Schule" mit organisierten Pilotprojekt gehen wir hier einen Schritt weiter, greifen wohl auf Bewährtes (unsere IT-Tage) zurück. Laut dem Beschluss der Studienseminarkonferenz vom 8.11. 2008 setzen die Ausbilderinnen und Ausbilder beider Seminare im Studienseminar " das Notebook in der Ausbildung im Sinne einer medienkritischen Ausbildung und nach sinnvoller Möglichkeit ein ... " Im Herbst 2009 haben wir dieses Notebookprojekt abgeschlossen und einen Abschlußbericht mit Folgerungen und Überlegungen, die sich für uns aus dem Projekt ergeben haben, an das Ministerium geschickt. Anläßlich der Einführung ist die hier verlinkte Folienpräsentation entstanden, die Hintergrund, Konzeption und Entscheidungen deutlich werden lässt. In den Einführungstagen ist mit Hilfe zahlreicher Kolleginnen und Kollegen zu klassischen Fragen ("Wie gestalte ich ein Arbeitsblatt unter wahrnehmungspsychologischen Gesichtspunkten", "Arbeiten mit Video und Videoschnitt", "das Programm Audacity und seine Möglichkeiten im Sprachunterricht", "Präsentieren - aber gekonnt - FreeMind und StarImpres", "Bild und Bildmanipulation") eine bunte Palette von Ergebnissen entstanden. In manchen Projekten wurden mit Hilfe von Stationen Lösungen deutlich, andere waren begleitet von Schritt für Schritt-Anleitungen. Dabei leitete eine der zentralen Fragen unsere Vorbereitungen: Wie ermutigen wir Auszubildende, sich auf (vielleicht) neue und möglicherweise ungewohnte Arbeitsperspektiven einzustellen. Welchen Umfang muss Aufklärung über Hintergründe (mitunter auch technische) haben, wie können Schülerinnen und Schüler bei einem Nachdenken über Medien, ihre Vorzüge und Nachteile, gar Gefahren begleitet werden. Der Abschlußbericht fordert konzeptionelle Überlegungen und Entscheidungen ebenso vom Land wie auch von den einzelnen Ausbildungsstationen ein. Zum Nachlesen haben wir ihn hier verlinkt. |
Aller
Anfang muss nicht schwer sein – Projekt „Nachbarschulform Grundschule“ Der Übergang von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule ist für Kinder ein wichtiges Lebensereignis. Die Vorfreude auf die neue Schule wird oft getrübt von ängstlichen Erwartungen. So fällt es Schülerinnen und Schülern oft schwer, sich von der vertrauten Umgebung, dem übersichtlichen Schulgebäude und bekannten Lehrerinnen und Lehrern zu trennen. Diese Situation greifen wir auf, indem wir versuchen, in Kooperation mit dem Seminar Neuss „Primarstufe“ den Übergang zu reflektieren. Welche Fertigkeiten und Arbeitstechniken, welche Rituale bringen die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Grundschule mit? Welche Arbeitsformen und Methoden sind ihnen vertraut? Wie lässt sich im Unterricht der weiterführenden Schule an erworbene inhaltliche und soziale Kompetenzen anknüpfen? Diesen Fragen wollen wir nachgehen. Wir gehen bei diesem Projekt davon aus, dass die Verzahnung der beiden Lehrämter durch die Kooperation einen intensiven Austausch zwischen den Schulformen ermöglicht und die Ausbildung der LAA in einem wichtigen schulischen Handlungsfeld ergänzt wird. Die Ausbildung an der Nachbarschulform wird im 4. Ausbildungshalbjahr in zwei, jeweils einwöchigen Phasen (Ausbildung an den Grundschulen möglichst im vierten, Ausbildung an Gymnasien und Gesamtschulen möglichst im fünften Jahrgang) durchgeführt. Dazu bilden die Auszubildenden beider Seminare jeweils ein Team. Sie haben Gelegenheit zu Hospitationen, zu Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schülern, ggfs. auch zu eigenem Ausbildungsunterricht. In Hauptseminarsitzungen wird das Projekt vor – und nachbereitet. Über die Teilnahme stellt die Schulleiterin/der Schulleiter der besuchten Schule eine Bescheinigung aus. |
Ein zweitletzter Hinweis: Die Autoren dieses
Internetauftritts
bemühen sich um die Einhaltung bestimmter Kriterien: Die
Webseiten
sollen zügig aufgebaut, mit jedem Browser interpretiert
("browserfrei")
und auch von Leuten gelesen werden können, die mit sogenannten
ScreenReadern
arbeiten müssen ("barrierefrei"). Sollten Sie in einem
solchen Kontext auf
einen
Fehler unsererseits stoßen, bitten wir um freundliche
Nachsicht
und umgehende Nachricht.
Bleibt uns abschließend nur noch eines:
Uns bei
allen Arbeitskreisen sowie den Ausbilderinnen und Ausbildern
an
Schule und Seminar zu bedanken, die mit Rat und Tat zur Ausbildung
dieses
Jahrgangs beigetragen haben und noch beitragen werden. Ein besondere
Dank gilt dem Förderverein
"Lehren Lernen", der engagiert nicht nur unsere Ausstattung
zum
Beispiel mit
Medien
unterstützt, sondern auch in anderen Fragen tatkräftig
zur Seite steht.
Soviel wenigstens zeigt die Untersuchung PISA: Unsere Kinder haben es verdient, von gut ausgebildeten und motivierten Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet zu werden, von Lehrerinnen und Lehrern, die Rahmenbedingungen in den Schulen vorfinden, die ein fröhliches und ergebnisreiches Miteinander erlauben und unterstützen.
Und – trotz leerer Kassen: Hier ist der
Weg nicht
das Ziel.